Nils B. Kroemer

Dr. rer. nat., Dipl.-Psych., Nachwuchsgruppenleiter

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E-mail: nils.kroemer(at)uni-tuebingen.de

Telefon: +49 7071/ 29-82021

Seit 2017 arbeitet Nils an der Universität Tübingen und leitet aktuell die Nachwuchsgruppe über die Neurowissenschaft von Motivation, Handlungen und Verlangen innerhalb der Sektion der Translationalen Psychiatrie (Leitung: Prof. Martin Walter) der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Nils studierte Psychologie and der TU Chemnitz und promovierte an der Fakultät Psychologie der TU Dresden. Seine Forschung richtet sich primär auf alle Dinge, die Verlangen bei uns auslösen: Welche Kosten sind wir bereit zu tragen, um dafür im Gegenzug eine Belohnung zu erhalten und wie lernen wir, ob es sich lohnt sich für einen zukünftigen Gewinn anzustrengen? Im Rahmen seiner Promotion beschäftigte sich Nils mit den Auswirkungen von Hunger und Energiezufuhr auf die durch appetitanregende Essensbilder ausgelöste Hirnantwort. Während seines Postdocs an der TU Dresden beschäftigte sich Nils mit dem Einfluss von Dopamin auf die Handlungssteuerung und das Belohnungslernen, sowie die Befeuerung von Handlungen durch Belohnungen. Des Weiteren arbeitete er als Postdoc am John B. Pierce Laboratory der Yale University in der Arbeitsgruppe von Prof. Dana Small. Hier beschäftigte er sich mit den Veränderungen der Hirnantwort auf Milchshakes durch Übergewicht und Adipositas und analysierte die Bedeutung von Anstrengung in der Zuweisung von Wertigkeit einer Belohnung. Nils wurde u.a. 2014 mit dem Werner-Straub-Preis für seine herausragende Promotion von der TU Dresden ausgezeichnet und erhielt 2017 eine Förderung zum Aufbau einer IZKF Nachwuchsgruppe von der Medizinischen Fakultät der Uni Tübingen. Wie viele seiner StudentInnen und KollegInnen bestätigen werden, ist Nils bekannt als Verfechter von anspruchsvollen statistischen Modellierungen und für seine nie endende Suche nach der besten Möglichkeit ein Ergebnis grafisch darzustellen.

Laufende Projekte:

Einfluss von transkutaner Vagusnervstimulation auf aufwandsbasiertes Entscheidungsverhalten

Bestimmung der Reliabilität von fMRT Daten

Binge-eating Störung und neuronale Variabilität

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