Wir testen wieder!

Unser Maskottchen Trippi ist gesund und freut sich auf euch!

Dafür haben wir ein Sicherheits- und Hygienekonzept entwickelt, das seit Fortführung unserer Testungen im Mai, bereits zum Einsatz gekommen ist. Unsere Sicherheitsvorkehrungen beinhalten unteranderem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und die regelmäßige Händehygiene, in Form von Händedesinfektion. Außerdem klären wir vor Studienbeginn bereits anamnestisch ab, ob Erkältungssymptome oder Kontakte zu positiv getesteten Personen in den letzten zwei Wochen bestanden und messen die Temperatur mit einem infrarot Fieberthermometer. So können wir mit einem guten Gefühl in die Labortestungen starten.

Aktuell suchen wir nach Versuch(ungs)personen zu Studien über Essanfälle (mehr dazu hier) und über Depressionen. Hierbei sind wir auch an gesunden Studienteilnehmenden interessiert!

Sie haben Interesse an einer Studienteilnahme?

Dann nutzen Sie unser Kontaktformular oder schreiben Sie eine E-Mail an neuromadlab@klinikum.uni-tuebingen.de.

Studie am Universitätsklinikum Tübingen: Zu Essanfällen und Gehirnaktivität

Studienteilnehmende gesucht

Am Universitätsklinikum Tübingen wird derzeit eine neue wissenschaftliche Studie durchgeführt, bei der Prozesse im Gehirn untersucht werden, die die Entstehung von Essanfällen beeinflussen. Für die Studie suchen wir aktuell noch freiwillige Teilnehmende mit und ohne Essanfälle.

Worum geht es bei der Studie?

Essanfälle sind ein weit verbreitetes Phänomen und ein zentrales Symptom bei einigen Essstörungen, wie zum Beispiel der Binge-Eating-Störung. Bisher ist noch sehr wenig darüber bekannt, welche Prozesse im Körper, und vor allem im Gehirn, zur Entstehung solcher Essstörungen und Essanfällen führen. In dieser aktuellen Studie am Universitätsklinikum Tübingen möchten wir dieser Frage nachgehen.

Wir untersuchen Menschen, die an wiederkehrenden Essanfällen leiden und vergleichen sie mit gesunden Kontrollpersonen. Die Studie umfasst zwei Termine an der Universität bzw. dem Universitätsklinikum Tübingen, an denen Verhaltenstests, Blutuntersuchungen und eine MRT-Untersuchung durchgeführt werden. Außerdem wird ein Teil der Studie über Online-Erhebungen (z.B. am eigenen Computer oder Smartphone) durchgeführt. Insbesondere der Teil der Online-Erhebung kann bereits jetzt während der Zeit des Distanzhaltens unbedenklich ganz einfach von zuhause aus durchgeführt werden.

Lesen Sie hier die ausführliche Studieninformation mit weiteren Details zum Studienablauf und den verwendeten Methoden.

Auch Personen ohne Essanfälle können teilnehmen

In unserer Studie sollen Menschen mit Essanfällen verglichen werden mit Kontrollpersonen, die keine Essanfälle haben. Teilnehmen können sowohl Personen, die wiederkehrende Essanfälle haben, als auch Personen, die nicht unter Essanfällen leiden. Die Teilnahme wird mit einer Aufwandsentschädigung vergütet.

Wie kann ich teilnehmen?

Bei Interesse an einer Studienteilnahme oder Fragen wenden Sie sich bitte an neuromadlab@klinikum.uni-tuebingen.de oder nutzen Sie das Kontaktformular auf dieser Seite. Wir senden Ihnen zunächst eine ausführliche Studieninformation zu. Danach führen wir mit Ihnen ein kurzes telefonisches Vorgespräch (ca. 20 min) um die Ein- und Ausschlusskriterien für die Studienteilnahme zu besprechen.

Weitere Informationen zu der App finden sie außerdem auf unserer Internetseite unter neuromadlab.com/de/influenca.

Springe zu: Wie kann ich teilnehmen?

Zu viel oder zu wenig Belohnung durch Essen: Warum essen wir mehr als wir sollten?

Lesezeit ~5min

Viele Dinge im Leben sind einfach zu beschreiben – und doch umso schwieriger zu verstehen. Ein solcher offensichtlicher Fakt ist, dass wer mehr Kalorien konsumiert als er verbrennt, dadurch zunimmt. Über einen langen Zeitraum kann dies schließlich zu Übergewicht oder gar Fettleibigkeit (Adipositas) führen. Aber was verursacht den übermäßigen Konsum, der den rasanten Anstieg von Adipositas in den vergangenen Jahrzehnten anzutreiben scheint?

Intuitiv verlockt erst einmal die Annahme, dass man überisst, weil das Essen so gut schmeckt. Um die Ursachen dieser gesteigerten Lust zu erforschen, präsentiert man in wissenschaftlichen Studien Hinweisreize, die mit Essen assoziiert sind und verfolgt, wie das Gehirn diese Reize verarbeitet. Solche Hinweisreize reichen von Fotos von ansprechendem Essen bis hin zu einfachen geometrischen Formen, die die Verabreichung von Schoko-Milchshakes im Magnetresonanztomographen ankündigen. Viele Studien haben eine gesteigerte Gehirnantwort auf solche essensbezogenen Hinweisreize in den „Belohnungszentren“ bei übergewichtigen und adipösen Personen beobachtet. Dies wurde dann als ein gesteigertes Verlangen interpretiert, das durch die Aussicht auf Essen ausgelöst wird. „Zu viel oder zu wenig Belohnung durch Essen: Warum essen wir mehr als wir sollten?“ weiterlesen